
Freitag, 6.3.26 - Horbach, wir suchen den Frühling
Wir waren paar Tage daheim und
haben im Garten gewurschtelt, Laborkontrolle erledigt, und das
Küchenfenster geputzt. Und weils Wetter weiterhin so schön ist, packen wir unsre
Siebensachen und reiten wieder vom Hof.
Tja, die Entscheidung fiel wieder mal auf Horbach, denn in Gelnhausen ist
Barbarossamarkt, Bad Soden-Salmünster sieht auf der Webcam jetzt schon voll aus,
und Kleinwallstadt hat ja vorher die Umleitung wegen Sperrung der B 469 bei
Niedernberg, und das ist am Freitag vermutlich nicht lusdisch.
Heute gibts genügend Platzauswahl in Horbach, wir sind also nur zu zweit,

und wir machen uns gleich auf den obligatorischen Spaziergang zum Gondelteich.


Dabei finden wir diesen schönen Stein, den wir aber liegen lassen, und uns
lediglich an die Anweisung halten.
Nach dem Mittagessen verziehen sich meine beiden Männer ins Bett, und ich mich
mit der Kaffeetasse und dem Häkelzeug auf den Campingstuhl.
Schlüsselanhänger hab ich schon lange keine mehr gemacht.

Gegen später leisten mir Peter und Carl Gesellschaft, und dann wirds auch schon
Zeit fürs Spätnachmittagsgassi.
Dabei finden wir endlich den Frühling.
Die Buschwindröschen blühen schon, allerdings haben sie sich gerade für die Nacht zurückgezogen. Die Walderdbeeren tanken aber noch die letzten Sonnenstrahlen.
Hier kriegt das Scharbockskraut schon die ersten Blüten,

und am Bach steht alles voller Schneeglöckchen, die ich zuerst wegen des grün gemusterten Blütenblattes für Märzenbecher hielt.

Bei der Rückkehr erwartet uns eine Überraschung. Unser netter Nachbar hat uns Betthupferl auf den Tisch gelegt,

die ich mir nach dieser
Laufleistung und dem herrlichen Sonnentag aber schon vorher reinkaue und nicht
bis zum Schlafengehen warte.
Schmegge musses.
Samstag, 7.3.26 - Bad Orb

Nach einem kurzen Morgengassi machen wir uns auf den Weg nach Bad Orb.
Hier waren wir seit Dezember nicht mehr.
Wir machen uns gleich auf zum Rundgang durch den Kurpark, auch hier den Frühling
zu suchen.

Und da isser schon, naja, fast. Es ist die Zaubernuss, die hier in voller Blüte
steht. Sie blüht ja schon seit Januar oder Februar.

Aber die Krokusse und Winterlinge sind massenhaft da,

und die ersten Forsythien auch.
Jetzt kommt erst mal das obligatorische Bankbild,

dann gehts weiter in die Stadt,

und zurück nochmal durch den Kurpark.

Hier liegen die neuen Höckerschwäne in der Sonne rum, und die schnatternden
Laufenten können wir schon bei der Balz beobachten.

Nach der Thronbesteigung schleppen wir uns mit runden Füßen zurück zum Womo.
Sogar Carl ist platt und nutzt jeden angepnkelten Grashalm zur Ruhepause.
Dann kommt Männermittagsschlaf und meinerseits eine Strickstunde in der Sonne
zieht es uns wieder raus Richtung Küppelsmühle.


Und schon wirds Zeit für die Sportschau, und für Carl und mich steht nun der
Rundgang durch den beleuchteten Alea-Park auf dem Plan.




O.k., ist ganz nett geworden.... aber
wir waren die einzigen, die sich den neuen Park bei Beleuchtung angeschaut
haben.
Die neuen Hüften und Knie sitzen alle beim Abendessen, die Herzinfarkte in der
Küppelsmühle haben einen zu weiten Weg, und dann ist ja auch bald Einschluss.
Für uns auch.
